SVE au Luxembourg 3

Erwachsen werden.

Es es ist wahrscheinlich ein zeitlebens andauernder Prozess. Und verschiedene Situationen, Erfahrungen tragen dazu bei. So auch mein EFD. Ein Jahr voller neuer Erfahrungen, Herausforderungen und jeder menge Spaß…

 

Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Deutschland. Nachdem ich die Schule beendet hatte stand für mich fest, dass ich erst einmal die Heimatstadt verlassen werde um neue Erfahrungen zu sammeln, neue kulturen kennen zu lernen und meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Also zog es mich ab dem 7. Januar 2015 nach Luxemburg. Ein Land, welches Flächenmäßig nicht ganz so groß ist, aber genau deshalb so wunderbar und von der Vielseitigkeit der Sprachen einzigartig.

 

Ich wohne in Luxemburg- Stadt und arbeite hier als europäische Freiwillige im Centre Information Jeunes. Dabei bearbeite verschiedene Aufgaben. Vor allem beziehen sie sich auf die Jugendzeitung SLAM!

Für diese schreibe ich Artikel. Dabei habe ich die Möglichkeit in viele verschiedene Themenbereiche zu blicken und darüber zu berichten. Meine Fertigkeiten am Computer erweitern sich und ich lerne wie viel Arbeit hinter einer Zeitung wirklich steckt. Ich lerne viel über meine eigenen Fähigkeiten und habe sehr viel Spaß bei der Arbeit. Ich habe auch die Möglichkeit bei anderen Projekten mitzuwirken und lerne sehr viel über Jugendarbeit.

 

Auch in der freien Zeit gibt es viel zu erleben. Ab und zu verreise ich, denn Städte wie Paris oder Brüssel liegen nicht weit entfernt. Zudem besuche ich drei mal wöchentlich einen Luxembrugischsprachkurs und spiele im Orchester. Auch sonst gibt es sehr viele verschiedene Möglichekeiten etwas in Luxemburg zu unternehmen und zu entdecken.

Zurzeit machen in Luxemburg ca. 25 weitere Freiwillige aus Spanien, Frankreich, Rumänien, Tschechien, Finnland, Italien, Deutschland, Österreich, Bosnien, Türkei, Armenien ihren europäisches Freiwilliges Jahr. Wir stehen alle im Kontakt und unternehmen sehr viel zusammen.

 

Das besondere am Europäischen Freiwilligendienst sind die verschiedenen Erfahrungen, welche ich sammle darf und worüber ich mich mit anderen Freiwilligen austauschen kann. Ich lerne viele verschiedene Freiwillige aus verschiedenen Ländern kennen und kannst meine Erfahrungen und bisherigen Eindrücke ebenso weitergeben. Dabei lerne ich die ein oder andere Tradition oder landestypische Spezialität kennen. Das was einzigartig macht, ist das Gefühl ein Europäer zu sein. Zum ersten Mal fühle ich mich wirklich als Europäer! Ein wunderbares Gefühl!

 

Laura